Um 1890

treffen sich gleich gesinnte Studenten regelmäßig in der Gastwirtschaft „Glückauf“ in Clausthal. Zwölf von ihnen gründen den „Abendschoppen Clausthaler Studierender“, der sich gegen das Unwesen der Corpsstudenten wandte. Zu dieser Zeit gab es in Clausthal das Corps Hercynia (seit 1866), das Corps Montania (seit 1868) und das Corps Borussia (seit 1875). Ziele des Abendschoppen waren gegenseitige Studienhilfe und Geselligkeit.

1893

erfolgt die Eintragung als behördlich genehmigter „Akademischer Verein“ sowie die Gründung eines Altherren-Verbandes.

1894

werden Bierzipfel, Wappen, Zirkel und der Wahlspruch: „Dem Bunde treu und treu dem Vaterland“ eingeführt.

1897

die erste Bestimmungsmensur wird geschlagen.  

1899

erfolgt die Umbenennung in „Akademischer Verein Schlägel und Eisen“. In diesem Zusammenhang entsteht unser heutiger Zirkel.

1900

Anläßlich des 10. Stiftungsfestes wird eine neue Fahne geweiht. Im selben Jahr stimmt die Altherrenschaft dem Schlagen von Bestimmungsmensuren zu.

22.11.1902

Umbenennung in „Burschenschaft Schlägel und Eisen“.

02.06.1908

Die Burschenschaft Schlägel & Eisen wird in den Rüdesheimer Verband Deutscher Burschenschaften aufgenommen.

WK

In der Zeit von 1914 – 1918 vertagt sich der Rüdesheimer Verband Deutscher Burschenschaften. Nach dem 1. Weltkrieg gliedert sich der RVDB in die Deutsche Burschenschaft ein.

20.04.1922

Gründung der Tochterburschenschaft „Alemannia“. Als die Zahl der Studenten der Bergakademie auf etwa 300 absinkt, verlegt die Burschenschaft Alemannia als 5. Marburger Burschenschaft Hercynia ihren Sitz. Später geht sie in der Burschenschaft Rheinfranken auf.

1927

Pfingsten findet die feierliche Einweihung unseres heutigen Verbindungshauses in der Adolf-Ey-Straße statt.

1935

wird zwischen der DB und dem NSDStB ein Abkommen getroffen, dessen Inhalt dahin zielte, die Studentenverbindungen aufzulösen und an ihre Stelle Kameradschaften zu setzen. Dadurch wird aus der Burschenschaft Schlägel und Eisen und dem VDSt die Kameradschaft „2“. Die Kameradschaften der Korporierten werden 1936 wieder aufgelöst und es gründet sich ein „Abendschoppen Clausthaler Studierender“. Zur gleichen Zeit werden alle Erst- und Drittsemester gezwungen, einer neugegründeten Kameradschaft anzugehören. Da unser Altherren-Verband sich bereiterklärt, die Schutzherrschaft über eine neuzugründende Kameradschaft zu übernehmen, gehen die Mitglieder der ehemaligen Burschenschaft Schlägel und Eisen in der Kameradschaft 2 auf. Die Kameradschaft 3 wird gebildet von den Corps. Rhenania und Germania schließen sich zur Kameradschaft 1 zusammen.

13.11.1946

Da studentische Korporationen nach dem Krieg verboten sind, erfolgt die Gründung des „Akademischen Berg- und Hüttenmännischen Vereins“, welcher keinen AHV besitzt.

1949

wird auf der Weihnachtskneipe wieder unser Band getragen. Außerdem wird die Kurt-Fennel-Hilfe ins Leben gerufen, die Bundesbrüder in der sowjetisch besetzten Zone und späteren DDR unterstützen soll. Hierfür wurden jährlich 7500 DM zur Verfügung gestellt, um Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, Medikamente und Kleider zu kaufen.

1950

tritt die Aktivitas der Deutschen Burschenschaft bei.

April 1951

erfolgt die Umbenennung in „Akademischer Berg- und Hüttenmännischer Verein Schlägel und Eisen“.

Sommer 1951

Umbenennung in „Burschenschaft Schlägel und Eisen“. Im selben Jahr stellen wir die Gründungsburschen für den VDSt, Alte Leobener Burschenschaft Germania und die Alte Freiberger Burschenschaft „Glückauf“ zu Clausthal.

1993 / 1994

Übernehmen wir den Vorsitz in der Deutschen Burschenschaft um den Dachverband in eine zukunftsfähige Richtung zu steuern.

31.12.1996

wird der Austritt aus der Deutschen Burschenschaft vollzogen, weil sie sich als nicht reformfähig erwies und uns in unserer eigenen Entwicklung unzumutbar behindert hätte.

25.05.2001

Die B! Schlägel & Eisen vereinigt sich mit der S! Rheno Silesia und änderte ihren Namen in „Freie Burschenschaft Schlägel & Eisen“.

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